Ziegen hüten in Marseille

mein FÖJ in Frankreich

Neue Farm, neues Glück?

Bonne année!

Sooo… nach langer Blog-Vernachlässigung endlich wieder ein neuer Eintrag! Seit meinem letzten Artikel sind derartig viele Dinge geschehen, dass ich mich erst einmal nur auf das Wesentliche bei der folgenden Berichterstattung beschränken möchte.
Nachdem die Volontärin Lisa es nicht mehr auf der Farm aushalten konnte, schob auch ich meine Entscheidung, die Einsatzstelle zu wechseln, nicht mehr länger vor mir her, sondern verabschiedete mich ebenfalls. Zunächst mussten jedoch vertragliche Dinge geregelt und eine neue Stelle gesucht werden, weshalb ich in etwa einen gesamten Monat lang alleine mit meiner Chefin auf der Farm lebte. Aus Gründen, die ich hier aufgrund meiner Vertragsbestimmungen nicht anführen darf (auch eine Ursache dafür, warum ich so lange nicht geschrieben habe – es gab einfach nichts Positives zu berichten), ging dieser Monat ziemlich an die Substanz, weshalb ich nun, nach einem knapp dreiwöchigen Aufenthalt in Deutschland, froh bin, verlauten lassen zu können, dass es mich für die nächsten 7 Monate auf eine Ziegenfarm (oh, wie abwechslungsreich!) in der Nähe von Montpellier verschlagen wird (leider kann man den Namen des Blogs aber nicht ändern). Ich habe die Familie bereits vor der Abreise kurz besuchen können und habe deswegen die begründete Hoffnung auf Besserung 🙂
Zu meinem ~Flug nach Deutschland möchte ich an dieser Stelle einige Anekdoten anbringen:

  • Bustransfer Marseille, Gare St. Charles – Aéroport: Koffer fallen in Kurve auf der Autobahn aus dem Bus; Autofahrer versuchen, Koffer zu klauen; glücklicherweise aber lediglich kleine Schäden, kein Koffer geklaut
  • In Amsterdam (Zwischenhalt) Verspätung, da die Tragflächen enteist werden müssen
  • Über Hannover die Durchsage: Flughafen zu verschneit => geschlossen
  • Wir kehren um
  • Unterbringung in Hotel in Amsterdam
  • Zugfahrt am nächsten Morgen von Amsterdam nach Hannover
  • Resultat: 21h Verspätung

Während der Niederschrift dieser Zeilen habe ich auf dem Flughafen in Amsterdam auf meinen Anschlussflug in Richtung Marseille warten müssen: knappe 5 Stunden lang – sehr ätzend, wenn man bedenkt, dass dieser Eintrag nicht einmal 5% der Zeit überbrückt hat…
Endlich angekommen, werde ich die Nacht in der Wohnung anderer Volontäre verbringen und innerhalb der nächsten Tage zu der neuen Einsatzstelle aufbrechen und viele Fotos machen 😉

P.S.: Der ökologische Look musste leider am 03. Januar weichen…die Friseuse/ Frisöse/ Frisörin/ Friseurin (oder so) ist Schuld.

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1 Kommentar»

  Kerstin wrote @

buuuuh! jetzt bist du jq gqr kein richtiger FÖJ-ler mehr, wenn du kurze Haare hast.
gott sei dank wachsen sie nach:)


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